Produkte: Trockenkupplungen

System Epsilon Kugelhahnkupplung

Das EpsilonTM Kugelhahnkupplungssystem vereint höchste Betriebssicherheit mit höchsten Durchflussraten.

EpsilonTM wurde u.a. in Zusammenarbeit mit Eli Lilly, Du Pont und Pharmacia & Upjohn entwickelt.



  • 2 komplette Kugelhähne und Trockenkupplung in einem System

  • höchstmögliche Sicherheit. Die Kugelhahntechnik macht Fehlbedienungen und damit Unfälle unmöglich. EpsilonTM kann nur entkuppelt werden, wenn beide Hälften geschlossen sind.

  • geringstes Verlustvolumen beim Kuppeln – auch unter vollem Betriebsdruck.

  • kurze Füllzeiten durch freien Durchgang ohne Einbauteile

  • geringste Strömungsverluste ermöglichen den Einsatz von kleineren Kupplungen gegenüber anderen Systemen – z.B. DN 50 statt DN 80

  • höchste Robustheit. EpsilonTM bedient auch partikelbelastete, hochviskose oder polymerisationsgefährdende Lösungen, Gemische, Suspensionen und Dispersionen. Anfällige Elastomer-O-Ringe gibt es in diesem System nicht.

  • einfache Vorortwartung Dichtungswechsel in 1 Minute – auch unter Betriebsdruck, Vollwartung in 10 Minuten

Basis ist ein Doppel-Kugelhahnsystem mit einem cleveren Sicherheitssystem und äußerst niedrigem Totraumvolumen zwischen den beiden Kugelhälften. Erhältlich sind 1"-, 2"- und 3" Systeme. DIe Standardausführung ist bei Temperaturen von -40°C bis 240°C und einem max. Betriebsdruck von 30 bar (1" und 2") bzw 25 bar (3") einsetzbar.

Alle benetzten Teile bestehen aus Edelstahl 316 (Werkstoff 1.4401), die Dichtmaterialien bestehen aus TFM oder PFA. Wir bieten auch Hastelloy® C für den Einsatz bei aggressiven Medien an. Wir fertigen Epsilon® mit Flansch-, Anschweiß- und Gewindeanschluss nach DIN und ANSI.

Neben den bei Kugelhähnen bekannten Vorteilen, wie freier Fluss über den gesamten Querschnitt und durch Hebelstellung klarer Offen/Zu-Zustand bietet die Epsilon®:

Epsilon® kann nur entkuppelt werden, wenn beide Hälften geschlossen sind. In gekuppeltem Zustand genügt je ein einfacher Handgriff zum Öffnen der beiden Hälften, im entkuppeltem Zustand müssen zwei getrennte Sicherheitsmechanismen ausgelöst werden, um die jeweilige Hälfte separat öffnen zu können.
Öffnungs- und Schließvorgang sind systematisiert, d.h. die Schlauchseite (Coupler) muss zuerst geöffnet werden, die Tank- oder Reaktorseite (Adapter) muss zuerst geschlossen werden.
Es kann unter vollem Betriebsdruck entkoppelt werden.
Zur doppelten Absicherung, wo notwendig, stehen zusätzliche Edelstahl-Druckkappen zur Verfügung. Beide Teile und die Druckkappe können mittels Vorhängeschloss gesichert werden. Staubkappen für beide Kupplungshälften und ein Aufprallschutz aus Neopren für die Schlauchhälfte sind bei Epsilon® Standard. Epsilon® ist durchgehend leitfähig, es gibt keine statische Aufladung.

Die Epsilon®-Kupplung ist ein "Low-Spill-System", die Spezifikation beträgt für die 2"-Kupplung <1 ml Verlustvolumen (Testwert gemittelt über 2000 Zyklen 0,6 ml), beim 1"-System <0,7 ml (Testwert 0,4 ml). Je nach Gefahrenklasse der geförderten Stoffe sind damit eventuell anderweitige Sicherheitsinvestitionen wie Auffangbecken und Abzüge überflüssig.
Epsilon® emittiert beim Helium-Drucktest nach TA-Luft, der für jede einzelne Kupplungshälfte beim Fertigungsprozess Standard ist, < 7 x 10-1 ccm/sec Helium bei 20 bar Durck! Der Anwender ist damit auch bei kritischen Flüssigkeiten weniger Risiken ausgesetzt.

Ein Kupplungs/Entkupplungsvorgang mit Epsilon® dauert nur Sekunden. Trotz der vielen Sicherheitsmechanismen wiegt die Kupplung wesentlich weniger als vergleichbare Systeme. Zudem sind durch den Kugelhahnaufbau Durchflussraten erreichbar, die bei anderen Systemen, mit Flusshindernissen im Fließquerschnitt, höhere Nennwerte und damit mehr Masse erfordern.
Ein Drehgelenk auf der Schlauchseite sorgt dafür, dass keine zusätzlichen Kräfte durch Drehen des Schlauchs entstehen. Dies ist zugleich ein weiterer Sicherheitsaspekt, der natürlich auch auf die Haltbarkeit des verwendeten Schlauchs einwirkt.

Die Transferdichtung wurde für ca. 2.000 Kupplungs-/ Entkupplungsvorgänge konzipiert und besteht aus einem, durch eine Hastelloy®-Feder verstärkten, TFM-Ring. Da die Transferdichtung vom eigentlichen Kugelhahnsitz separiert angebracht ist, kann der Austausch ohne Abkoppklung vom System (Tank oder Reaktor) erfolgen.
Aufwand hierfür: Schraubendreher und ca 60 Sek. Arbeitszeit.
Bei einer Vollwartung (Wechsel des gesamten Dichtungssystems) kann eine Epsilon®-Hälfte mit Hilfe von nur 3 Werkzeugen und einem Zeitaufwand von ca. 10 Minuten in alle Einzelteile zerlegt und wieder zusammengebaut werden.


Gern beraten wir Sie auch bei Ihren Anwendungsfragen.

» Katalogdownload